Rathausempfang 2022: Verantwortungsvolle Politik für die Zukunftsstadt Hamburg

Bei ihrem ersten Rathausempfang in der 22. Legislaturperiode begrüßte die SPD-Fraktion Hamburg heute rund 850 Gäste im großen Festsaal des Hamburger Rathauses. Die Abgeordneten nutzten die Gelegenheit für persönliche Gespräche mit Gästen aus allen Bereichen der Hamburger Gesellschaft. Der Rathausempfang, der für gewöhnlich zu Neujahr abgehalten wird, war aufgrund der Corona-Pandemie 2021 und 2022 verschoben und auf den 12. Juni 2022 verlegt worden. Mit Reden von Ksenija Bekeris, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion Hamburg, sowie Hamburgs Erstem Bürgermeister Peter Tschentscher gab die Hamburger Sozialdemokratie einen Ausblick auf ein Jahrzehnt des nachhaltigem Wandels und die damit verbundenen großen Herausforderungen für die Zukunftsstadt Hamburg. Eine internationale Perspektive brachte die diesjährige Gastrednerin, Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze, ein.
Dazu Ksenija Bekeris, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion Hamburg: „Fraktion, Bürgermeister und Senatsmitglieder haben in den ersten zwei Jahren der aktuellen Legislaturperiode, die gesamte Stadt in den Blick genommen. Nach der akuten Phase der Corona-Pandemie sind Hamburg und Europa jetzt mit den Folgen von Putins Krieg in der Ukraine konfrontiert: Steigende Preise, gebrochene Lieferketten und die Unterstützung der aus der Ukraine geflüchteten Menschen sind zusätzliche Herausforderungen in einer Zeit, in der wir die Entwicklung Hamburgs als nachhaltige Zukunftsstadt für alle vorantreiben. Klimaschutz, die Transformation der Wirtschaft, gute Arbeit und soziale Sicherheit müssen jetzt mehr denn je miteinander verknüpft werden. Soziale Handlungsnotwendigkeiten, wie etwa beim Wohnungsbau, müssen weiter aktiv angegangen werden. Wer im Bund bei ohnehin steigenden Baukosten den Wohnungsbau mit zusätzlichen Auflagen, die nur vordergründig dem Klimaschutz dienen, aus ideologischen Gründen abwürgt, verschärft bewusst die Wohnungsnot. Wir sollten in Deutschland aber alles dafür tun, dass das Wohnen in den Metropolen auch für Familien, Senior:innen sowie Haushalte mit geringen und mittleren Einkommen bezahlbar ist. In vielen Bereichen der nachhaltigen Metropolenentwicklung ist Hamburg schon heute Impulsgeber. Das erfolgreiche Miteinander von Tradition und Innovation, von Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung sowie einer kulturell vielfältigen Stadtgesellschaft ist hierfür die Grundlage. Im vor uns liegenden Jahrzehnt des nachhaltigen Wandels wird es jetzt entscheidend sein, dass wir als Politik diese Entwicklung für die gesamte Stadt konsequent fortführen und die Zukunft sozial, innovativ und nachhaltig gestalten.“
Dazu Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg: „Hamburg ist aus einer Position der Stärke in die Corona-Krise gegangen und hat sie deshalb auch gut bewältigt. Seit 2011 hat die Stadt an wirtschaftlicher und finanzieller Kraft gewonnen. In der Krise haben wir gezielt Impulse gesetzt, um Insolvenzen zu verhindern und über eine Million Arbeitsplätze zu erhalten. Die gute Entwicklung des Stadtstaates Hamburg liegt auch an der großen politischen Stabilität mit einer starken SPD in Senat, Bürgerschaft und in den Bezirken. Wir haben die ganze Stadt im Blick, sind in allen Stadtteilen präsent und kümmern uns darum, dass in Hamburg alle gut und sicher leben können.“
Dazu Svenja Schulze, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: „Als alte Hafen- und Handelsstadt ist Hamburg seit jeher global vernetzt. Die Stadt spürt die Auswirkungen weltweiter Krisen und reagiert auf sie, zum Beispiel mit einer Klimapartnerschaft mit Dar-es-Salaam in Tansania und ganz akut auch bei der Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine. Der Pakt für Solidarität und Zukunft, der zwischen Hamburg und Kiew im April geschlossen wurde, ist ein weiterer Ausdruck dafür, dass Hamburg seiner Verantwortung gerecht wird. Auch für den weltweiten Handel spielt Hamburg mit dem Hafen eine wichtige Rolle. Das macht die Freie und Hansestadt zu einem natürlichen und erfahrenen ‚Global Player‘ – auch in der Entwicklungspolitik.“

(c) Pressestelle SPD-Fraktion

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