#weremember: „Die Vergangenheit ist Mahnung und Auftrag, nicht zu vergessen“

Heute vor 77 Jahren wurde mit dem Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau das größte deutsche Vernichtungslager in der Zeit des Nationalsozialismus befreit. Der jährliche Holocaust-Gedenktag am 27. Januar erinnert an das unermessliche Leid zahlloser Menschen – vornehmlich jüdischen Glaubens – unter dem NS-Regime. Die SPD-Fraktion schließt sich der digitalen Gedenkkampagne von jüdischem Weltkongress und Unesco an und sagt: #weremember.

Dazu Dirk Kienscherf, Vorsitzender der SPD-Fraktion Hamburg: „Heute erinnern wir an die Opfer von Verfolgung und Massenmord. Zugleich danken wir den Holocaust-Überlebenden für ihre Lebensleistung. Ihnen, die nachgeborenen Generationen in unzähligen Vorträgen und Projekten von dem Leid und Unrecht der Shoah berichtet haben, ist es zu verdanken, dass wir heute eine lebendige Erinnerungskultur haben, die uns die Kraft gibt, uns diesem dunkelsten und beschämensten Kapitel unserer Geschichte zu stellen. Durch ihren Einsatz wissen wir heute um die Gräuel, die mit Orten wie Auschwitz-Birkenau, Theresienstadt, Buchenwald oder auch Neuengamme verbunden sind. Ihr Einsatz darf auch jetzt – 77 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz – nicht vergessen werden. Gerade vor dem Hintergrund, dass die Zahl der Überlebenden kleiner wird: Die Vergangenheit ist heute Mahnung und Auftrag für uns alle, nicht zu vergessen und sich zugleich immer und überall gegen aufkommenden Antisemitismus sowie Ausgrenzung zu stellen. Das Wissen um dieses Kapitel unserer Geschichte wird immer auch eine Richtschnur in der politischen Arbeit der SPD-Fraktion Hamburg sein.“

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