Jahrestag der Reichsprogromnacht: Jüdisches Leben in Hamburg sichtbarer machen

Heute am 9. November gedenkt Hamburg der Reichsprogromnacht 1933, in der auch die Bornplatzsynagoge auf dem heutigen Joseph-Carlebach-Platz im Grindelviertel vollständig niedergebrannt wurde.
Dazu Ekkehard Wysocki, religionspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Der leere Joseph-Carlebach-Platz mahnt uns, wie Antisemitismus und Hass den gesellschaftlichen Zusammenhalt zersetzen und zu großem Leid führen können. Seit 1988 erinnert ein Bodenrelief am ehemaligen Standort an die Synagoge, nun wollen wir dafür sorgen, dass sie wieder aufgebaut wird. Sie wird ein sichtbares Zeichen sein für das wiedererstarkte jüdische Leben in unserer Stadt und für ein weltoffenes und tolerantes Hamburg. Wir alle sind gefordert, unsere Stimme gegen Antisemitismus und rechte Hetze zu erheben und mit ganzer Kraft dafür zu sorgen, dass unsere Stadt ein lebenswerter und sicherer Ort für alle ist und bleibt. Wir setzen uns daher dafür ein, dass Hamburg einen Antisemitismusbeauftragten bekommt, der den Dialog der jüdischen Gemeinden mit der Stadt, aber auch mit den Hamburgerinnen und Hamburgern fördert.“

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